Unsere Mitgliedskirchen: Die Kirche von Norwegen

Die Norwegische Kirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche und die größte christliche Kirche in Norwegen. Geschichte Das Christentum wurde um das Jahr 1020 unter der Herrschaft von König Olav Haraldsson zur Staatsreligion Norwegens. Im Jahr 2030 jährt sich der…

Ökumenische Gastvorlesung zur GEKE an der Universität Fribourg

Kirchengemeinschaft als gemeinsames Kirchesein im Kontext des Dialogs mit der römisch-katholischen Kirche Auf Einladung von Prof. Dr. Barbara Hallensleben, die seit 2022 der römisch-katholischen Delegation im offiziellen Dialog zwischen dem Dikasterium zur Förderung…

Kirchlicher Dienst in einer sich wandelnden Kirchenlandschaft – GEKE-Konsultation in Oslo zu „Amt, Ordination und Episkopé“

Bei einer Konsultation in Oslo vom 23. bis 25. April 2026 reflektierte die Gemeinschaft protestantischer Kirchen in Europa (GEKE) gemeinsam mit der Norwegischen Kirche über die anhaltende Relevanz des GEKE-Dokuments „Amt, Ordination, Episkopé“ aus dem Jahr 2012 vor…

Feierliche Amtseinführung von GEKE-Generalsekretärin Susanne Schenk

Bei einem feierlichen Gottesdienst in der Lutherkirche in Wien wurde am 27. April 2026 die neue Generalsekretärin der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), Dr. Susanne Schenk, in ihr Amt eingeführt und der bisherige Generalsekretär Dr. Mario Fischer…

GEKE bringt protestantische Kirchenkritik in die Diskussion des Europarats über konfessionellen Religionsunterricht ein

Am 21. April 2026 verabschiedete die Parlamentarische Versammlung des Europarates eine Entschließung zum Thema „Bekämpfung von Diskriminierung aus religiösen Gründen und Schutz der Religions- und Weltanschauungsfreiheit in Europa“. Die Abgeordneten berichteten über…

KI und die Aufgabe der Kirche: Menschliche Beziehungen schützen

„Ein Narr mit einem Werkzeug ist immer noch ein Narr – und ein Werkzeug in den Händen eines Narren ist eine gefährliche Sache.“ Eine solche Aussage treffe besonders auf die neueste technologische Entwicklung der Menschheit zu, argumentierte Oliver Dürr, Direktor des…

AI, Responsibility, and the Church’s Role in Protecting Human Relationships

“A fool with a tool is still a fool and a tool in the hands of a fool is a bad thing.” Such a statement could not be truer of humanity’s latest technological tool, argued Director of the Center for Faith & Society at Fribourg University’s Oliver Dürr as he spoke…

„Doppel“ bei der GEKE – Pressekonferenz

  „Die GEKE lebt nicht von Einheitlichkeit, sondern vom versöhnlichen Umgang mit Verschiedenheit. Diesen Weg werden wird die GEKE weitergehen“, kündigte Dr. Susanne Schenk, die designierte Generalsekretärin bei der GEKE Pressekonferenz zur Amtsübernahme an. Dabei…

Wie bereitet Ihr Euch auf die Ordination vor?

Das war eine der Fragen, die sich Vikare und Vikarinnen aus Estland, Österreich und Rumänien gegenseitig stellten. Dazu kamen in den Tagen 16.-19. April 2026, bei der Begegnung in Tallinn, viele weitere dazu. Dieses war auch das ausgesprochene Ziel der Begegnung,…

Neue GEKE-Reihe: 96 Mitgliedskirchen – ein Glaube der lebt! DÄNEMARK

Fast 100 Kirchen in ganz Europa – von Ost bis West, von Nord bis Süd – und sogar vier weitere jenseits des Atlantiks am Rio de la Plata. So viel Vielfalt, und doch eint sie alle eines: ein gemeinsamer Glaube, der lebendig ist. In unserer neuen Reihe stellen sich die…

Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE

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Feierliche Amtseinführung von GEKE-Generalsekretärin Dr. Susanne Schenk 

Bei einem feierlichen Gottesdienst in der Lutherkirche in Wien wurde am 27. April 2026 die neue Generalsekretärin der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), Dr. Susanne Schenk, in ihr Amt eingeführt und der bisherige Generalsekretär Dr. Mario Fischer verabschiedet. Über hundert Kirchenleitende und Wegbegleiter aus verschiedenen Teilen Europas nahmen an der Feier teil.

„Christus ist mitten unter uns – oft unerkannt, und doch geht er mit uns auf dem Weg.“ Mit diesem Leitgedanken stand die Emmaus-Erzählung im Zentrum des Gottesdienstes zur Amtsübergabe, denn Jesus Christus sei „in unserer Weggemeinschaft gegenwärtig“. Die Dialogpredigt von Susanne Schenk und Mario Fischer wurde symbolisch als Weg an mehreren Stationen im Kirchraum gestaltet, da Kirche sein bedeute, gemeinsam auf dem Weg zu sein. Unterschiedliche Zugänge zu Christus seien keine Gegensätze, sondern Ausdruck gelebter Einheit: „Alle suchen Christus mit Ernst – und alle auf ihre Weise.“

Man könne die Realität des Lebens auch als gläubiger Mensch nicht aus dem Blick verlieren. Somit bleibe die Bitte der ängstlichen Emmausjünger, der Herr „bleibe bei uns, denn es will Abend werden“ sowohl im Bewusstsein der Endlichkeit des menschlichen Daseins als auch in der krisenbehafteten Zeit zentral.

Für die Gemeinschaft, die Jesus mit seiner Kirche haben wolle, stehe das Brotbrechen. In der Emmausgeschichte werde der Gast zum Gastgeber: „Christus handelt selbst und stiftet Gemeinschaft.“
Abschließend wurde die Emmausgeschichte als Bild für die weltweite Kirche verstanden: Menschen kommen aus unterschiedlichen Lebenszusammenhängen zusammen, um Hoffnung zu teilen und gestärkt weiterzugehen.

Grußworte und Gratulationen 
Der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Württemberg, Ernst-Wilhelm Gohl, von dessen Kirche aus Susanne Schenk nach Wien berufen wurde, unterstrich die besondere ökumenische Expertise der neuen Generalsekretärin. Es sei wichtig, das „Miteinander der Kirche über Völker und Konfessionsgrenzen hinaus“ zu stärken.

Der Generalsekretär der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), Frank-Dieter Fischbach, betonte die Bedeutung der Ökumene für Frieden und Zusammenhalt in Europa. Angesichts wachsender nationaler Abschottung und gesellschaftlicher Polarisierung sei das gemeinsame christliche Zeugnis unverzichtbar.

Die österreichische Bischöfin Cornelia Richter würdigte die Bedeutung der GEKE für die österreichische Evangelische Kirche A.B. und H.B. und für wegweisende theologische Publikationen.
Ministerialrat Martin Fischer, Vertreter des österreichischen Kultusamtes im Bundeskanzleramt, hob die institutionelle Entwicklung der GEKE in Wien hervor. Besonders die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts im Jahr 2019 habe die operative Handlungsfähigkeit entscheidend gestärkt.

Personalia
Mit Dr. Susanne Schenk übernimmt eine Theologin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg das Amt der Generalsekretärin. Sie war zuvor als Ökumenereferentin mit Schwerpunkt auf interkonfessionellen Dialogen und europäischen Kirchenbeziehungen tätig.

Der ehemalige Generalsekretär Dr. Mario Fischer (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau) leitete die GEKE seit 2019. In seiner Amtszeit wurden die kirchliche Gemeinschaft in Europa vertieft, neue Kirchen aufgenommen sowie die Zusammenarbeit mit weiteren christlichen Traditionen ausgebaut. Zudem wurde die GEKE als Körperschaft öffentlichen Rechts in Österreich etabliert und als internationale NGO beim Europarat registriert. Fischer wechselt zum 1. Mai 2026 an das Konfessionskundliche Institut in Bensheim.

Downloadlink zur Dialogpredigt

Über uns

Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) ist die protestantische Stimme Europas für 40 Millionen Gläubige. Ihr gehören 96 lutherische, reformierte, unierte und methodistische Kirchen in Europa und Übersee an. Die GEKE hat ihren Sitz seit 2007 in Wien.

Zur Geschichte der GEKE: Mit der Leuenberger Konkordie wurde vor etwas mehr als 50 Jahren (1973) ein kirchlicher Brückenschlag historischer Dimension vollzogen: Die gegenseitige Anerkennung der evangelischen Kirchen in Europa. Seither kann eine lutherische Pfarrerin auf einer reformierten Kanzel predigen und ein reformierter Gläubiger das Abendmahl bei einem lutherischen Gottesdienst empfangen.