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Fachbeirat Öffentlichkeitsarbeit: Die GEKE als protestantische Stimme Europas

Trotz unterschiedlicher theologischer Positionen im respektvollen Dialog zu bleiben, gemeinsam zu feiern und gemeinsam zu klagen – das gehört zu den großen Stärken der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). Mehr als 40 Millionen Gläubige in ganz Europa zu vertreten, ist dabei alles andere als eine Kleinigkeit. Und doch besteht Einigkeit darüber, dass die GEKE […]

Trotz unterschiedlicher theologischer Positionen im respektvollen Dialog zu bleiben, gemeinsam zu feiern und gemeinsam zu klagen – das gehört zu den großen Stärken der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). Mehr als 40 Millionen Gläubige in ganz Europa zu vertreten, ist dabei alles andere als eine Kleinigkeit.
Und doch besteht Einigkeit darüber, dass die GEKE in der öffentlichen Wahrnehmung bislang zu wenig sichtbar ist und die beeindruckende Vielfalt der protestantischen Kirchen Europas nicht ausreichend zur Geltung kommt. Darin waren sich die Mitglieder des Fachbeirats Öffentlichkeitsarbeit einig: Willi Wild, Herausgeber der Kirchenzeitung Glaube und Heimat, Michèle Graf-Kaiser, Medienmitarbeiterin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS), sowie Klaus Rieth, Pfarrer und ehemaliger Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Brot für die Welt.
Der gemeinsame Tenor: „Poliert eure Perlen.“ Die GEKE darf selbstbewusster auftreten und die enorme Vielfalt von fast 100 Mitgliedskirchen und mehr als 30 Sprachen sichtbarer machen. Ein konkreter Schritt in diese Richtung soll die stärkere Vernetzung der Öffentlichkeitsarbeit sein: Künftig sollen sich die Öffentlichkeitsmitarbeiterinnen der Mitgliedskirchen zweimal jährlich in einem Zoom-Call austauschen, um die gegenseitige Wahrnehmung zu stärken und als Multiplikatorinnen für die protestantische Stimme Europas zu wirken. Weiters ist geplant, mehr Interviews zu führen, um Expert*innen aus den jeweiligen Regionen zu Wort kommen zu lassen.