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Gespräche über Demokratie und eine neue Präsidentin

Nachrichten aus den Regionalgruppen der GEKE

Foto: CEPPLE Regionalgruppe trifft sich in Graubünden.

 

Die Vollversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) hat die Regionalgruppen eingeladen, sich mit dem Verhältnis von Kirche und Demokratie auseinanderzusetzen. Angesichts des wachsenden Einflusses antidemokratischer politischer Kräfte in vielen europäischen Gesellschaften ist dieses Thema besonders aktuell. Bei jüngsten Treffen verschiedener Regionalgruppen stand es daher auf der Tagesordnung.

Im September 2026 tagte die Konferenz der Protestantischen Kirchen in Lateineuropa (Conférence des Églises protestantes des Pays latins d’Europe – CEPPLE) im Schweizer Kanton Graubünden. Im Mittelpunkt der Versammlung stand das Thema „Demokratie und Kirche“. Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen aus Belgien, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und der Schweiz hörten einen Vortrag von Olivier Abel, der anregende theologische und philosophische Überlegungen zur Demokratie und zur Rolle der Kirche vorstellte. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden einige seiner Gedanken und tauschten sich über Entwicklungen in den Gesellschaften aus, in denen ihre Kirchen tätig sind.

Außerdem wählte die CEPPLE-Vollversammlung eine Nachfolgerin für Gianni Genre, der der Regionalgruppe vier Jahre lang als Präsident vorgestanden hatte. Zur neuen Präsidentin der CEPPLE wurde Tünde Lamboley gewählt. Sie gehört dem Synodalrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg in der Schweiz an.

Ebenfalls im September traf sich die sogenannte Kontaktgruppe der Konferenz der Kirchen am Rhein (KKR) in Straßburg. In ihr kommen kirchliche Leitungspersonen zusammen, die auf einer mittleren Ebene der Kirchenverwaltung tätig sind. Christoph Weber-Berg aus dem Schweizer Kanton Aargau sprach über Demokratie in der Schweiz. Professor Fritz Lienhard aus Heidelberg hielt bei derselben Zusammenkunft einen Vortrag über Theologie und theologische Ausbildung in Zeiten des Wandels.

Theologie (in Zeiten) des Wandels ist auch in den Regionalgruppen ein wiederkehrendes Thema. Am 12. Oktober trafen sich deren Leitungen online, um sich über ihre Arbeit auszutauschen und die Bedeutung der verschiedenen Initiativen für die GEKE insgesamt zu erörtern. Außerdem sprachen sie darüber, wie sich die Arbeit der Regionalgruppen künftig stärker miteinander vernetzen lässt.

Weitere Informationen:

https://cepple.eu/actualites/cepple/tunde-lamboley-nouvelle-presidente-de-la-cepple/

KKR-Kontaktgruppe: Kirche und Demokratie in Zeiten des Wandels