Die evangelischen Kirchen im Nahen Osten haben sich 2006 mit der Amman-Erklärung zu einer Kirchengemeinschaft zusammengeschlossen. Wie in der Leuenberger Konkordie von 1973 erkennen sie die Sakramente, Ämter und Ordinationen der beteiligten Kirchen an und verpflichten sich zur Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft und zu ihrem gemeinsamen Zeugnis und Dienst.
Damit ist die Fellowship of the Middle East Evangelical Churches (FMEEC) die Schwesterkirchengemeinschaft der GEKE im Nahen Osten.
Die GEKE-Vollversammlung 2018 in Basel hat den Auftrag gegeben, die Verbindung zur FMEEC zu intensivieren.
Diese Verbindung besteht einerseits in der Einbeziehung von Delegierten der FMEEC in bestimmte Arbeitsbereiche und Konsultationen der GEKE (häufig allerdings erschwert oder verhindert durch verweigerte Visa), andererseits in der Unterstützung von Sozialprojekten in Zusammenarbeit mit dem Gustav-Adolf-Werk Leipzig (siehe etwa Church aid projects | Communion of Protestant Churches in Europe CPCE (leuenberg.eu)).
Im Juli 2021 fand eine Social-Media-Aktion der Evangelischen Landeskirche Hannovers statt. Sie finden hier den Link zum gemeinsamen Online-Gottesdienst aus Hannover und Beirut „Hoffnung für den Libanon“ (mit deutschen und arabischen Untertiteln).
Hoffnung für den Libanon – ein Gottesdienst aus Hannover und Beirut – YouTube
Im September 2022 nahmen der Präsident der FMEEC Rev. Dr. Andrea Zaki, der Vizepräsident Rev. Dr. Habib Badr und die Generalsekretärin Rosangela Jarjour erstmals an einer Ratssitzung der GEKE teil. Sie berieten gegenwärtige Herausforderungen der Kirchen. GEKE-Rat und FMEEC vereinbarten, ihre Zusammenarbeit zu intensivieren und in einer schriftlichen Vereinbarung festzuhalten. Der Rat der GEKE verpflichtete sich, die Anliegen der evangelischen Kirchen im Nahen Osten in Europa bekannter zu machen.
