Der schottische Liederdichter John Bell. Foto: GEKE.
In einem Gespräch während der Gottesdienstkonsultation der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) in Frankfurt spricht der schottische Liederdichter und Liturg Pfarrer John L. Bell über die Beteiligung am Gottesdienst, Gastfreundschaft an den Wendepunkten des Lebens und darüber, was europäische Kirchen von Gottesdiensttraditionen aus aller Welt lernen können.
Was macht einen Gottesdienst bedeutsam? Ist es die Vertrautheit bewährter Liturgien, die Schönheit geistlicher Musik oder sind es die sorgfältig gewählten Worte einer Pfarrperson? Oder braucht ein Gottesdienst, der Menschen wirklich anspricht, noch etwas anderes: die aktive Beteiligung einer Gemeinschaft, die Freiheit, echte Gefühle auszudrücken, und die Bereitschaft, Gott durch ungewohnte Stimmen und Traditionen zu begegnen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt gegenwärtiger Debatten über liturgische Erneuerung – besonders angesichts der Herausforderung, vor der europäische Kirchen in Gesellschaften stehen, in denen sich traditionelle Formen religiöser Zugehörigkeit verändern.
Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) veranstaltet vom 2. bis 5. November 2026 ihre Gottesdienstkonsultation in Frankfurt am Main. Die gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) organisierte Konsultation bringt Vertreterinnen und Vertreter evangelischer Kirchen zusammen, um über Kasualgottesdienste, Segnungen und den kirchlichen Dienst an bedeutsamen Übergängen im menschlichen Leben nachzudenken.
Zu den Mitwirkenden gehört Pfarrer John L. Bell, ein Geistlicher der Church of Scotland, Liederdichter und Mitglied der Iona Community. Bell ist international für seine Arbeit zum Gemeindegesang und zu partizipativen Gottesdienstformen bekannt. Er hat die Wild Goose Resource Group mitgegründet, die Materialien entwickelt, mit denen Kirchengemeinden die Gestaltung und das Erleben von Gottesdiensten neu durchdenken können.
In einem Interview während der Konsultation teilte Bell Überlegungen, die von jahrzehntelangen Erfahrungen in unterschiedlichen kirchlichen und kulturellen Kontexten geprägt sind. Dabei kristallisierte sich ein zentrales Anliegen heraus: Gottesdienst muss etwas sein, an dem Menschen wirklich teilhaben, statt etwas, das für sie aufgeführt wird.
Vom passiven Zuhören zur aktiven Beteiligung
Eine der Herausforderungen evangelischer Liturgie sieht Bell in ihrer historisch gewachsenen Abhängigkeit von gesprochenen Worten und festgelegten Formen.
Er führt diese Neigung auf den Einfluss reformatorischer Traditionen zurück, insbesondere auf die mit Johannes Calvin in Genf verbundenen Gottesdienstordnungen. Dabei sei Gottesdienst häufig vor allem von dem her verstanden worden, was die Pfarrperson sagt und was die Gemeinde hört.
Ein bedeutsamer Gottesdienst braucht seiner Ansicht nach jedoch ein viel breiteres Spektrum menschlicher Ausdrucksformen.
Aus seiner Erfahrung bei der Entwicklung von Gottesdienstmaterialien benannte Bell fünf wichtige Dimensionen: Klang, Stille, Bewegung, Farbe und Gemeinschaft.
Diese Elemente laden Menschen dazu ein, sich nicht nur intellektuell, sondern auch körperlich, emotional und gemeinschaftlich am Gottesdienst zu beteiligen. Kerzen anzuzünden, sich im Kirchenraum zu bewegen, Gebete miteinander zu teilen und unterschiedliche Menschen aus der Bibel lesen zu lassen, sind nicht bloß schmückende Ergänzungen. Sie können verändern, wie eine Gemeinde ihr Verhältnis zum Gottesdienst versteht.
Statt eine Liturgie lediglich entgegenzunehmen, die vollständig von anderen vorbereitet wurde, erkennen die Gemeindemitglieder sich zunehmend selbst als Beteiligte an ihrer Gestaltung und ihrem Ausdruck.
Bell betonte, dass dieser Wandel auch voraussetzt, dass Pfarrpersonen der theologischen Vorstellungskraft ihrer Gemeinden vertrauen. Er stellte die Annahme infrage, dass die wirkungsvollsten Liturgien stets ausschließlich von ordinierten Geistlichen vorbereitet werden müssten. Stattdessen plädierte er für eine gemeinsame Vorbereitung, bei der Ehrenamtliche und andere Gemeindemitglieder biblische Texte erkunden, Fragen stellen und eigene Anregungen zum Ablauf eines Gottesdienstes einbringen.
Als Beispiel verwies er auf die Heilung des Blindgeborenen in Johannes 9. Obwohl die Erzählung zunächst einfach erscheinen mag, erinnerte sich Bell daran, wie ein Kollege mit architektonischem Hintergrund auf die verschiedenen Schauplätze aufmerksam gemacht hatte, zwischen denen die Handlung wechselt.
Diese Beobachtung eröffnete neue liturgische Möglichkeiten. Die Erzählung könnte mit mehreren Stimmen gestaltet werden, während Bewegung und Musik die einzelnen Stationen markieren. Anstatt die Geschichte nur vorgelesen zu bekommen, könnten die Gottesdienstbesuchenden etwas von ihrer Dynamik und Dramatik erleben. Anschließend ließe sich die Gemeinde dazu einladen, darüber nachzudenken, was sie durch diese andere Begegnung mit der Schrift entdeckt hat.
Ein solcher Ansatz schmälert den biblischen Text nicht. Vielmehr ermöglicht er ihm, die Gemeinde umfassender anzusprechen.
Ein weiteres Beispiel entnahm Bell einer katholischen Messe, die er vor Kurzem in Brüssel besucht hatte. Anders als bei der vertrauten Anordnung von Bankreihen mit Blick auf den Altarraum saßen die Teilnehmenden im Kreis, und der Priester saß mitten unter ihnen.
Nach der Lesung des Evangeliums ermutigte der Priester die Anwesenden, darüber zu sprechen, wie dessen Botschaft ihr Leben verändern könnte. Menschen unterschiedlichen Alters teilten ihre Gedanken. Der Priester nahm ihre Beiträge auf und ergänzte sie anschließend um einige theologische Einordnungen.
Bell beeindruckte das Vertrauen, das in dieser Anordnung zum Ausdruck kam. Der Priester behielt seine besonderen liturgischen Aufgaben bei und erkannte zugleich die Erfahrungen und Einsichten der Gemeinde als wertvolle Beiträge zur Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift an.
Dieses Beispiel verweist auf eine grundlegende ekklesiologische Frage: Können Kirchen Liturgie nicht nur als Aufgabe religiöser Fachleute verstehen, sondern als Ausdruck des Glaubens der gesamten Gottesdienstgemeinde?
An den Wendepunkten des Lebens: Gastfreundschaft vor Vertrautheit
Wie wichtig Beteiligung ist, zeigt sich besonders bei Kasualgottesdiensten wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen. Obwohl diese jeweils eine eigene theologische Bedeutung besitzen, führen sie oft Menschen in Kirchen, die kaum mit organisierter Religion verbunden oder mit christlichen Gottesdienstformen nicht vertraut sind.
Daraus erwächst für die Kirchen nach Bell eine besondere Verantwortung, ihre Gottesdienste verständlich und einladend zu gestalten.
Traditionelle Liturgien enthalten, so beobachtete er, mitunter Formulierungen, Voraussetzungen und Autoritätsvorstellungen, die für die Anwesenden nicht mehr ohne Weiteres nachvollziehbar sind. Einfach zu erwarten, dass Menschen wissen, wie sie sich verhalten, wann sie antworten oder was ein bestimmtes Ritual bedeutet, kann unbeabsichtigt Distanz zwischen der Kirche und ihren Gästen schaffen.
Deshalb betonte Bell, wie wichtig es ist, zu erklären, was während eines Gottesdienstes geschehen wird und warum bestimmte Handlungen bedeutsam sind. Verständlichkeit bedeutet jedoch mehr als bloße Anleitung. Sie beginnt mit echter Gastfreundschaft.
Bell erinnerte sich an eine katholische Trauerfeier, bei der der Priester ausdrücklich auch diejenigen willkommen hieß, die nicht der römisch-katholischen Kirche angehörten, und deutlich machte, dass ihre Anwesenheit für die versammelte Gemeinschaft wertvoll sei.
Solche Gesten können nach Bell die Atmosphäre eines Gottesdienstes grundlegend verändern. Menschen, die sich sonst unsicher oder ausgeschlossen fühlen könnten, erfahren, dass sie tatsächlich zur versammelten Gemeinschaft gehören.
Auch seine Überlegungen zu Trauungen boten ein anschauliches Beispiel. In vielen kirchlichen Traditionen kommen die Gäste an, nehmen geordnet in Bankreihen Platz und warten auf den Einzug des Brautpaares. Bell schlug vor, dass das Paar seine Gäste stattdessen vor Beginn des Gottesdienstes persönlich am Eingang begrüßen könnte.
Diese einfache Begegnung schafft ein Gefühl der Gemeinschaft, noch bevor die eigentliche Liturgie beginnt. Die Bedeutung der Geste liegt nicht in ihrer Neuartigkeit, sondern in dem Verständnis christlicher Gastfreundschaft, das ihr zugrunde liegt: Die Versammelten sind nicht bloße Zuschauer einer Zeremonie, sondern eine Gemeinschaft, die einen wichtigen Lebensmoment miteinander teilt.
Wenn Trauer Raum bekommen muss
Besonders eindrücklich waren Bells Gedanken zu Beerdigungen. Während Trauungen einen Neuanfang feiern, führen Trauerfeiern Menschen unter Umständen zusammen, die oft von Schmerz, Unsicherheit und widersprüchlichen Gefühlen geprägt sind.
Bell betonte, dass Trauerliturgien diesen Wirklichkeiten ehrlich begegnen müssen. Manchmal bestehe die Versuchung, Traueräußerungen zu vermeiden – etwa indem ausschließlich aufmunternde Musik gewählt oder auf Worte verzichtet werde, die Tränen auslösen könnten. Christlicher Gottesdienst dürfe von Trauernden aber nicht verlangen, ihren Schmerz zu verbergen.
Bell fragte: „Wenn sie in der Kirche nicht weinen können, wo können sie dann weinen?“
Die biblische Tradition der Klage ist für ihn eine unverzichtbare Quelle für Trauergottesdienste. Die Psalmen geben mit ihrem Ausdruck von Trauer, Protest, Angst und Vertrauen Erfahrungen eine Sprache, für die gewöhnliche Worte oft nicht ausreichen. Diese Sprache erkennt an, dass Trauer kein Versagen des Glaubens ist. Sie gehört zum Leben der Glaubensgemeinschaft.
Bell sprach auch die schwierigere Frage an, wie Kirchen reagieren sollten, wenn der verstorbene Mensch anderen Leid zugefügt hat. Er erinnerte sich an eine besonders herausfordernde Trauerfeier und erklärte, es wäre unangemessen gewesen, die verstorbene Person ausschließlich positiv darzustellen, während die Versammelten schmerzhafte Erinnerungen mit sich trugen.
Stattdessen versuchte er, das mit dem Leben dieser Person verbundene Leid anzuerkennen und den Verstorbenen dennoch der Barmherzigkeit Gottes anzuvertrauen. Dieser Ansatz widersetzt sich der Vorstellung, christliche Trauerfeiern müssten entweder die Toten idealisieren oder die Erfahrungen der Trauernden ausblenden.
Darin zeigt sich auch eine wesentliche seelsorgliche Dimension der Liturgie: Die Worte des Gottesdienstes müssen den Erfahrungen der versammelten Menschen gerecht werden. Der kirchliche Dienst an den Wendepunkten des Lebens verlangt für Bell mehr als die korrekte Ausführung überlieferter Riten. Er erfordert Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und den Mut, die ganze Vielschichtigkeit menschlicher Erfahrungen anzuerkennen.
Über Europas vertraute Traditionen hinaus
Auf die Frage, was europäische Kirchen bei der liturgischen Erneuerung voneinander lernen könnten, zögerte Bell mit einer allgemeingültigen Antwort. Jede Kirche müsse selbst erkennen, was sie von ihren Nachbarkirchen lernen könne, meinte er.
Er war jedoch überzeugt, dass das europäische Christentum aus den Gottesdienstpraktiken von Kirchen in anderen Teilen der Welt viel entdecken könne.
Im Rückblick auf Besuche in Nepal, Südafrika und Paraguay sprach Bell anerkennend über die Spontaneität und Lebendigkeit des Gemeindegesangs, die er dort erlebt hatte. Seine Beobachtungen stellten die Tendenz mancher europäischer evangelischer Kirchen infrage, eine bestimmte musikalische Tradition als selbstverständlichen Maßstab christlichen Gottesdienstes zu betrachten.
Bell wollte die Pfeifenorgel keineswegs abwerten. „Die Orgel ist mein Lieblingsinstrument“, sagte er, „aber sie ist nicht immer das Beste.“ Er bestand darauf, dass die Wahl der Musikbegleitung dem Charakter der gesungenen Lieder dienen müsse, statt jede musikalische Ausdrucksform in dasselbe traditionelle Muster zu pressen.
Eine Volksmelodie sollte ihren volkstümlichen Charakter bewahren. Ein rhythmisches Lied könnte besser mit Schlaginstrumenten begleitet werden, die es den Singenden ermöglichen, seinen Rhythmus körperlich zu spüren. Im Kern geht es um das, was Bell als musikalische Integrität bezeichnete: unterschiedliche Musikformen gemäß ihren je eigenen Eigenschaften zur Geltung kommen zu lassen.
Sein Anliegen reicht über Instrumente und Musikstile hinaus und betrifft die umfassendere Frage kulturellen Ausdrucks im Gottesdienst. Bell verwies auf die Ermutigung des Zweiten Vatikanischen Konzils, in der katholischen Liturgiepraxis örtliche Sprachen, Kulturen und künstlerische Traditionen angemessen einzubeziehen.
Seiner Ansicht nach haben Kirchen in vielen Teilen der Welt diese Möglichkeiten mit einer Freiheit aufgegriffen, von der europäische Kirchen lernen könnten. Er stellte dieser Lebendigkeit Kirchen in Großbritannien gegenüber, deren Gebäude und Gottesdienstordnungen trotz ihrer Schönheit bisweilen, wie in einem früheren Jahrhundert bewahrt erscheinen. Er berichtete von Kirchenbesuchen, bei denen er sich „wie in einem Themenpark des 19. Jahrhunderts“ gefühlt habe.
Buntglasfenster, traditionelle Sprache, fest angeordnete Sitzplätze und vertraute Verhaltensmuster der Gemeinde können alle ein bestimmtes Gesellschaftsverständnis vermitteln. Bells Anliegen war nicht, historische Traditionen abzuschaffen. Vielmehr sollten die Kirchen prüfen, ob überlieferte Formen das heutige Leben noch auf verständliche Weise ansprechen.
Diese Frage ist besonders in Gesellschaften relevant, in denen sich Vorstellungen von Autorität, Formen der Kommunikation und Möglichkeiten gemeinschaftlicher Beteiligung stark verändert haben. Erneuerung kann für Bell bedeuten, dass Kirchen nicht nur überdenken, was sie singen oder sagen, sondern auch, wie sie ihre Gottesdiensträume nutzen.
Bell erinnerte sich an Gottesdienste in Südafrika, in denen die gesamte Gemeinde an singenden Prozessionen beteiligt war, anstatt Bewegung und musikalische Leitung weitgehend einem Chor oder den Geistlichen zu überlassen. Solche Formen zeigen ein Verständnis von Gottesdienst als etwas, das die ganze Gemeinschaft körperlich erlebt und miteinander teilt. Sie fordern europäische Kirchen zugleich dazu heraus, zu fragen, ob etablierte liturgische Anordnungen Beteiligung manchmal unbeabsichtigt einschränken.
Erneuerung als Frage des Vertrauens
In den drei Themenbereichen des Gesprächs – Beteiligung an der Liturgie, Gastfreundschaft bei Kasualgottesdiensten und Lernen von der weltweiten Christenheit – wurde eine gemeinsame Überzeugung deutlich.
Bells Überlegungen legen nahe, dass liturgische Erneuerung mehr bedeutet, als Kirchenlieder auszutauschen, neue Instrumente einzuführen oder überlieferte Texte zu überarbeiten. Es geht ebenso darum, wie Kirchen die Menschen verstehen, die zum Gottesdienst zusammenkommen, und welche Rolle sie ihnen dabei zugestehen.
Vertrauen Pfarrpersonen den Gemeindemitgliedern zu, sich auf sinnvolle Weise mit der Heiligen Schrift auseinanderzusetzen? Werden Gäste als geschätzte Beteiligte willkommen geheißen, statt als Außenstehende behandelt zu werden, die die kirchlichen Gepflogenheiten nicht kennen? Können Trauer, Freude, kulturelle Identitäten und alltägliche Erfahrungen im christlichen Gottesdienst authentischen Ausdruck finden?
Bells Gedanken zeigen, dass diese Fragen grundlegend für die Zukunft der Liturgie sind. Zugleich machen sie deutlich, dass Erneuerung nicht als Ablehnung der Tradition verstanden werden muss. Im Gegenteil: Biblische Erzählungen, die Psalmen, die christliche Praxis der Gastfreundschaft und die weltweite Vielfalt der Kirche bieten reiche Ressourcen für eine Erneuerung des Gottesdienstes.
Die Herausforderung liegt darin, diese Ressourcen in einen echten Dialog mit den Erfahrungen heutiger Gemeinschaften zu bringen. Für europäische Kirchen, die sich in einer sich wandelnden Landschaft religiöser Zugehörigkeit orientieren müssen, sind Bells Beobachtungen Ermutigung und Herausforderung zugleich.
Es gibt Raum für Schönheit, Stille, Feierlichkeit und überlieferte Rituale. Doch es muss auch Raum geben für Bewegung, Lachen, Klage, ungewohnte Stimmen und die Kreativität der Menschen, von denen allzu oft erwartet wird, dass sie lediglich zuschauen.
Letztlich lässt sich die Frage nach einem bedeutsamen Gottesdienst nicht allein durch die Lektüre liturgischer Bücher beantworten. Man muss sie auch den Menschen stellen, die sich in der Kirche versammeln: ob sie verstehen, was geschieht, ob ihre Erfahrungen wahrgenommen werden und ob sie sich als Teil der Gottesdienstgemeinschaft erkennen.
Bells Überlegungen weisen auf eine Liturgie hin, die nicht nur gewissenhaft vollzogen, sondern großzügig miteinander geteilt wird – auf einen lebendigen Ausdruck des Glaubens, an dem die gesamte Gemeinschaft teilhaben darf.
Dieser Artikel basiert auf einem Interview mit Pfarrer John L. Bell, das Pfarrer Sam T. Rajkumar (GEKE) am 2. November 2026 in Frankfurt am Main im Rahmen der Gottesdienstkonsultation der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) geführt hat. [Originalsprache: englisch]
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