{"id":25,"date":"2025-04-02T07:29:25","date_gmt":"2025-04-02T06:29:25","guid":{"rendered":"https:\/\/2025.leuenberg.eu\/2025\/04\/02\/auf-der-suche-nach-zielgruppe-und-modell-estnische-und-rumaenische-vikare-tauschen-sich-aus\/"},"modified":"2025-04-02T07:29:25","modified_gmt":"2025-04-02T06:29:25","slug":"auf-der-suche-nach-zielgruppe-und-modell-estnische-und-rumaenische-vikare-tauschen-sich-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.leuenberg.eu\/de\/2025\/04\/02\/auf-der-suche-nach-zielgruppe-und-modell-estnische-und-rumaenische-vikare-tauschen-sich-aus\/","title":{"rendered":"Auf der Suche nach Zielgruppe und Modell: Estnische und rum\u00e4nische Vikare tauschen sich aus"},"content":{"rendered":"<p>Eine der strategischen Aufgaben der GEKE 2024 \u2013 2030 ist die F\u00f6rderung von offenen pastoralen Fortbildungsangebote. Doch bleibt dieses Ziel eine Herausforderung, da in den Mitgliedskirchen pastorale Fortbildung fast immer nur lokalen Charakter hat. Den Versuch eines Modells f\u00fcr kurze, \u00fcbergreifende Fortbildungstage starteten die Vikarsausbildungen der Estnisch Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Evangelischen Kirche A.B. in Rum\u00e4nien. Am 28. und 29. M\u00e4rz 2024 arbeiteten Vikare dieser beiden Kirchen gemeinsam in Sibiu\/Hermannstadt, zusammen mit Ihren Ausbildern Bischof Marko Tiitus und Dr. Stefan Cosoroaba. Sie widmeten sich dem Thema der Weitergabe des Glaubens an die kommenden Generationen. Anhand des von ZETO erarbeiteten \u201eBukarester Missionskodex\u201c hatten die Estnischen Vikare einen \u201eTalliner Missionskodex\u201c entwickelt. In dem Vergleich der beiden Ans\u00e4tze konnte man die wichtige Rolle des Kontextes erkennen, der jede missionale Arbeit beeinflusst. Deswegen gibt es auch keine Mission \u201caus der Retorte\u201c! Aber, dass es Mission aus Angst heraus nicht geben darf (Bukarester Missionskodex, XVI), das gilt f\u00fcr alle Kontexte. Als christliche Kirchen haben den Gesellschaften etwas Wesentliches zu geben!<\/p>\n<p>Ebenfalls verglichen die Teilnehmenden ihre Ausbildungswege und Inhalte. In Estland dauert das Vikariat ein Jahr, und es wird ein starker Akzent auf pers\u00f6nliche Entwicklung gelegt. Die Vikare*innen lassen sich ehrenamtlich ausbilden und haben meist schon mehrere Jahre eines anderen Berufes hinter sich. In Rum\u00e4nien daf\u00fcr geht es daf\u00fcr mehr um Inhalte, wobei die Ausbildungsphase zwei Jahre dauert und mit einer kirchlichen Anstellung einhergeht. Die meisten Vikar*innen kommen direkt von den B\u00e4nken der Hochschule.<\/p>\n<p>Nun stellt sich die grunds\u00e4tzliche Frage, wie solche pastorale Fortbildung innerhalb der Netzwerke der GEKE umgesetzt werden kann. Sind Vikare und Vikarinnen, sowie Pfarrer und Pfarrerinnen in den ersten Dienstjahren eine Zielgruppe, mit der man rechnen kann? Sind Treffen nur unter zwei Partnern m\u00f6glich, oder k\u00f6nnen sie auf mehrere ausgeweitet werden? Und letztlich: ist es den Kirchen wert, dass sie solche pastorale Fortbildung finanzieren? Gerne melden Sie sich bei uns, wenn Sie einige Antworten auf diese Fragen, oder Impulse dazu haben.<\/p>\n<p>Die beschriebene Fortbildung hatte ZETO angeregt und auch finanziell unterst\u00fctzt. Daf\u00fcr sei Dank gesagt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 28. und 29. M\u00e4rz 2024 arbeiteten Vikare dieser beiden Kirchen gemeinsam in Sibiu\/Hermannstadt, zusammen mit Ihren Ausbildern Bischof Marko Tiitus und Dr. Stefan Cosoroaba. 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